Beitrag von Sebastian Bohrn Mena über den ideologischen Unterbau eines transkontinentalen Schulterschlusses und die Rolle eines Nazi-Sprosses, der sich anschickt, nächster Präsident zu werden
Im ersten Moment war ich einfach nur baff: Was machen „meine Leute“ beim CPAC-Treffen in Budapest? Wie kann es sein, dass Latinos sich jetzt ganz offen mit europäischen Rechtsextremen verbrüdern, was passiert hier gerade? Es mag meiner Naivität geschuldet sein, die wohl in meiner Herkunft resultiert, dass ich eine Weile brauchte, um zu begreifen, wie schlüssig diese neue transkontinentale Allianz doch ist.
Als Enkel eines sozialistischen Politikers, der in Chile als Landeshauptmann in der Regierung von Salvador Allende mit diesem für die Rechte des Volkes und gegen den Faschismus kämpfte ist die aktuelle Dynamik für mich immer noch schwer erträglich. Mein Großvater musste für sein politisches Engagement Jahre der Folter und ein Lebensende im Exil ertragen.
Ich hatte gehofft, dass der lateinamerikanische Faschismus, der in den 1970er-Jahren seine grausame Blüte erlebte, nach der Abwahl von Jair Bolsonaro endgültig erledigt wäre.

Das neue „Epizentrum“
Schon bei der Machtergreifung von Javier Milei hätte ich erkennen müssen, dass das Kapitel nicht abgeschlossen ist. Ganz im Gegenteil sind gerade sehr einflussreiche Kräfte in Lateinamerika dabei eine Fortsetzung zu schreiben. Und sie können dabei erneut auf die Unterstützung aus den USA zählen, aber auch alte Verbindungen nach Deutschland aktivieren. Aber beginnen wir am Anfang, beim CPAC-Meeting.
„Das Zeitalter der Patrioten ist gekommen“ war das Motto der jährlichen Konferenz, die diesmal am 29. und 30. Mai 2025 in Budapest stattfand. Gastgeber war Viktor Orban, der sich in dutzenden Wortmeldungen von Repräsentanten aus aller Welt preisen ließ. Unter den öffentlichen Rednerinnen und Rednern waren auch sechs prominente Personen aus Südamerika: Agustin Laje Arrigoni, Nahuel Sotelo, Maria Fernanda Cabal, Raul Latorre, Gustavo Leite und José Antonio Kast, jeweils begleitet von einer breiten Gefolgschaft.

Doch was machen diese politischen Persönlichkeiten aus Argentinien, Chile & Co ausgerechnet auf einer Tagung in Budapest, die sich vorgeblich primär auf die aktuelle Entwicklung der Europäischen Union fokussiert? Orban positioniert Ungarn nach eigener Definition als „Epizentrum des globalen Kampfes gegen den Globalismus“ und ruft etwa zum Kampf gegen die „Tyrannei liberaler Meinungen“ auf. Wie wir später sehen werden, ist dieses Narrativ eine der zentralen Klammern über die Kontinente hinweg.
Latinos als weiße Rassisten
Was hat das nun also mit Südamerika zu tun? Viel. Denn da wie dort werden die gleichen Verschwörungstheorien und der gleiche Rassismus bedient. Latinos als Rassisten? Und wie! Gerade dort, wo sich die Nachkommen spanischer, italienischer und portugiesischer Kolonialherren und von geflohenen Nazis zusammenrotten, um gegen Indigene und Nachkommen von afrikanischen Sklav:innen vorzugehen.
Ich möchte an der Stelle auf Adam Serwer verweisen, der in einem bemerkenswerten Beitrag mit dem Titel „Latinos können weiße Rassisten sein“, erschienen in „The Atlantic“, wunderbar beleuchtet, wie hervorragend das zusammenpasst – und welche katastrophalen Auswirkungen es haben kann. Es geht um Rassenidentität und ihre kulturelle wie politische Entstehung. Serwer zeigt darin auf, wie etwa Evo Morales, erster indigener Präsident Boliviens, von seinen Gegnern als „armer Indio“ dargestellt wurde.
Und ein Zitat des ehemaligen argentinischen Präsidenten Alberto Fernández, das Serwer in dem Kontext einfließen lässt, bringt den Rassismus der lateinamerikanischen Oberschicht auf den Punkt, der weit über die klassischen Parteigrenzen hinweg verankert ist: „Die Mexikaner stammen von den Indios ab, die Brasilianer kamen aus dem Dschungel, aber wir Argentinier kamen mit Booten aus Europa.“
Zurück zu CPAC. Wer sind die Menschen aus Südamerika, die tausende Kilometer weit gereist sind, um sich quer über den Globus mit „anti-globalistischen Kräften“ zu vernetzen? Die sechs Personen, die namentlich als „Speaker“ angeführt sind, geben ziemlich genau Aufschluss über das, was und wen sie vertreten. Und erklären quasi in ihrer Person, wieso die globale Achse so konsistent ist.
Ein Abbild der Radikalisierung Lateinamerikas
Da wäre etwa Agustin Laje Arrigoni, ein mit 36 Jahren noch recht junger argentinischer Publizist und politischer Kommentator. Mit über 2,5 Millionen Abonnenten auf Youtube. Seit Jahren spaltet er nicht nur die argentinische Öffentlichkeit, sondern sorgt in ganz Südamerika für Diskussionen. Etwa mit seinem Buch „Generation der Idioten“, in der er von einer angeblichen Dominanz der Jugend spricht, die keine Werte mehr kenne und den „Kultur-Marxismus“ forciere.

Oder sein Buch „Das Schwarzbuch der Linken“, in der er eiskalt mit den linken Strömungen und historischen Verdiensten der Linken abrechnet. Formulierung? Der radikale Abtreibungsgegner bezeichnet sich selbst als „Paläolibertär“. Hier haben wir bereits den ersten ideologischen Bezugspunkt nach Europa, denn Anhänger dieser Ideologie berufen sich gerne auf den Österreicher Ludwig von Mises.
Vereinfacht gesagt: Radikal marktliberal, radikal staatsfeindlich, radikal reaktionär. Hier darf auch die explizite Ablehnung des Feminismus nicht fehlen, die Agustin Laje gerne wortreich proklamiert. Diese Schlagwörter würden wohl auf alle Vertreter:innen der „rechtsextremen Latino-Connection“ zutreffen, wie wir noch sehen werden. Die Berufung auf das „Göttliche“ zieht sich ebenfalls wie ein Band durch.
Gott will es!
Das wird wohl am stärksten beim zweiten Argentinier beim CEPAC-Meeting in Budapest sichtbar. Nahuel Sotelo ist eine besonders schillernde Persönlichkeit, in der argentinischen Presse wird er schon mal als „rechts von Opus Dei“ bezeichnet. Opus Dei, auf Deutsch „Werk Gottes“, eine 1928 in Spanien gegründete katholische Gemeinschaft, ist aufgrund ihrer erzkonservativen Ausrichtung und ihrer Zusammenarbeit mit Diktaturen wie jener in Chile, heftig umstritten.

Der 30 Jahre alte Sotelo gehört zum inneren Zirkel rund um Präsident Javier Milei und sichert für ihn die evangelikalen Kreise ab. Mit vollem Einsatz. Er ist mit einer ultrakonservativen Influencerin aus Mexiko verheiratet, die sich öffentlich gerne als „Trad Wife“ positioniert, bildet also seine politischen Ansichten auch in seiner privaten Inszenierung ab. Sotelo gilt als politischer „Rookie“, also als aufgehender Stern, der es bereits zum Minister bzw. Staatssekretär für Gottesdienst im Außenministerium gebracht hat. Von dort aus pflegt er seine kontinentalen und internationalen Kontakte.
Das führt uns zur einzigen Frau in der südamerikanischen CEPAC-Delegation, für die der zur Schau gestellte Glaube auch eine wichtige Säule ihrer politischen Arbeit bildet.
Maria Fernanda Cabal ist eine 58-jährige Politikerin aus Kolumbien, seit 2018 ist sie Senatorin der Republik. Sich selbst bezeichnet Cabal gerne als „Margaret Thatcher Kolumbiens“ und sie strebt eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahl 2026 an.

Das rechtsextreme Scharnier zwischen der EU und Südamerika
Unterstützt wird sie dabei nicht nur von Vertrauten aus verschiedenen südamerikanischen Ländern, etwa von Jair Bolsonaro, sondern auch von Donald Trump höchstpersönlich. Immerhin war sie zur Amtseinführung des US-Präsidenten am 20. Jänner in Washington eingeladen – ganz im Gegensatz zum kolumbianischen Präsidenten Petro, der nicht eingeladen worden war.
Sie ist außerdem eine wichtige Verbindungsperson nach Europa, ist sie doch eng mit dem „Madrider Forum“ vernetzt, das eine Art Scharnier zu Spanien und damit zur Europäischen Union darstellt. Diese antikommunistische Organisation wurde vom Think Tank „Disenso Foundation“ der rechtsextremen Spanischen Vox-Partei gegründet. Als Vorbild dafür diente etwa die US-amerikanische Heritage-Foundation.
Die Stiftung brachte die „Charta von Madrid“ hervor, die von führenden Rechtsextremen Südamerikas unterzeichnet wurde, darunter Bolsonaro, Milei und Kast, aber auch von Europäern wie Giorgia Meloni. Zentrale Position der Charta ist das Bekenntnis zur Verteidigung der gemeinsamen „Iberosphäre“, also des hispanischen Raumes gegen den Kommunismus und die Abschaffung des Privateigentums.

Die „zivilisatorische Arbeit“ der Europäer in Südamerika
Für die spanische Partei „Vox“ bezeichnet die Iberosphäre nicht nur einen gemeinsamen Kulturraum, sondern bietet auch die Kulisse für die Beschwörung eines spanischen Nationalstolzes, der sich ungeniert des kolonialen Erbes bedient. Die Spanier müssten sich nicht „für unsere Vergangenheit entschuldigen“ sondern sich stattdessen vielmehr ihrer „zivilisatorischen Arbeit in Amerika“ bewusst sein.
Man wolle gezielt Kräfte bekämpfen, die einen „Indigenismus fördern, der die Geschichte verfälscht und seinen ganzen Groll gegen unser Heimatland ausschüttet.“ Von diesem Gedankengut sind auch Raul Latorre und Gustavo Leite beseelt, rechtsextreme Repräsentanten aus Paraguay, die das CPAC-Meeting besuchten. Latorre ist Präsident der Abgeordnetenkammer und radikaler Abtreibungsgegner.


Leite ist Unternehmer und Senator, er war von 2013 bis 2018 auch Minister. Aus dieser Zeit stammen schwere Korruptionsvorwürfe. Bei der Konferenz in Budapest widmete er sich dem Kampf gegen NGOs, vor allem jenen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen. In diesen Aktivitäten fühlt er sich in einer Tradition von Viktor Orban und bezeichnete dessen Vorgehen gegen NGOs auch öffentlich als Vorbild.
Chile: Nazi-Nachkomme als möglicher nächster Präsident
Der vielleicht spannendste und relevanteste Südamerikaner, der am CPAC-Meeting teilnahm, ist aber ohne Zweifel José Antonio Kast.
Der Nachkomme deutscher Einwanderer könnte Ende 2025 der nächste Präsident von Chile werden. Er gilt seit 2021, als er gegen den aktuellen Amtsinhaber kandidierte und mit 44,1 Prozent in der Stichwahl unterlag, als Favorit für die kommenden Wahlen.

Er gründete 2019 die republikanische Partei Chiles und war einer der Star-Redner in Budapest. Kast ist Sohn von Michael Kast Schindele, einem aktiven Mitglied der NSDAP, der in den 1950er-Jahren selbst als illegaler Einwanderer mit Unterstützung des Vatikan über die berüchtigte „Rattenlinie“ (Rattenlinien war die von US-amerikanischen Geheimdienst- und Militärkreisen geprägte Bezeichnung für Fluchtrouten führender Vertreter des NS-Regimes und Angehöriger der SS nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges) nach Chile kam. Dort brachte er es zu Reichtum, wohl auch aufgrund seiner Zusammenarbeit mit der Pinochet-Diktatur.
In seinem Impulsreferat mit dem Titel „No Border, No Order“ widmete er sich just der illegalen Einwanderung: „Illegale Einwanderung ist kein Unfall, es ist eine Strategie. Es ist eine politische Entscheidung. Es ist eine Waffe gegen die Freiheit des Volkes.“ Damit meinte er jedoch nicht seine eigene Familiengeschichte, sondern die aktuelle Zuwanderung nach Chile, die er als „überbordend“ bezeichnet.
Einwanderung als „Waffe“
Tatsächlich hat Chile eine mit europäischen Standards verglichen eine sehr niedrige Rate von Menschen mit ausländischer Herkunft von nur rund acht Prozent, wobei nahezu alle Immigrant:innen aus den südamerikanischen Nachbarländern Venezuela, Peru und Kolumbien stammen. Nicht zuletzt wurden im Jahr 2024 die Einreisebestimmungen massiv verschärft, um eine weitere Zuwanderung in das wirtschaftlich boomende Land zu erschweren.
Das hält Kast nicht davon ab, sich in die europäische Migrationsdebatte einzubringen. Illegale Migration sei in Lateinamerika wie in Europa ein Machwerk der Linken: „Die Linke ist eine Fabrik der Zerstörung der Länder, in Europa, in Asien oder in Amerika. Eines der Werkzeuge der linken Zerstörung ist die illegale Migration.“
Er spricht von der Zerstörung Europas „durch muslimische Einwanderung, die von Brüssel gesteuert sei.“

Dieser Zuwanderung müsse man entschieden entgegentreten und gleichzeitig die in Chile sehr niedrige Geburtenrate gezielt fördern. Ein großes Geburtenprogramm würde im Falle seines Wahlsieges etabliert werden, denn „Jedes geborene Kind ist ein Sieg überden Nihilismus“. Es ist daher nur logisch, dass Kast sich in die Riege der radikalen Abtreibungsgegner einreiht.
Hilfe aus den USA
Nicht nur José Kast, sondern auch die anderen Rechtsextremen in Südamerika können sich in den nächsten Jahren jedenfalls auf einen mächtigen Verbündeten verlassen, der sich auch nicht scheut in Gerichtsverfahren einzuwirken, um seine Freunde zu schützen. So geschehen aktuell im Falle von Jair Bolsonaro, gegen den in Brasilien ein Prozess läuft und der zu einem der wichtigsten Partner von Trump zählt.
Die USA verhängten kürzlich einen 50-Prozent-Zoll auf Importe aus Brasilien, gültig mit 1. August. Begründet wurde dies von Trump in seinem Schreiben an den brasilianischen Präsidenten auch damit, dass gegenwärtig eine „Hexenjagd“ auf den früheren Präsidenten Jair Bolsonaro im Gang sei. Diese müsse „SOFORT! enden“, so Trump. Die US-Botschaft verlautbarte, dass die „politische Verfolgung“ Bolsonaros „beschämend und respektlos gegenüber den demokratischen Traditionen Brasiliens“ sei.
Tatsächlich hatten Anhänger Bolsonaros nach seiner Wahlniederlage im Jahr 2023 mehrere öffentliche Gebäude wie das Höchstgericht, den Amtssitz des Präsidenten oder das Parlament gestürmt. Ein von Bolsonaro gebilligter Putschversuch sei damals um Haaresbreite vereitelt worden. Hier werden erschreckende Parallelen zum Sturm auf das Kapitol ersichtlich, die Anhänger von Donald Trump nach dessen Wahlniederlage vollzogen hatten und im Zuge dessen mehrere Menschen getötet wurden.
Trump erließ nun ein Einreiseverbot über mehrere brasilianische Höchstrichter. Diese Vorgehensweise zeigt, dass die rechtsextreme Allianz, die sich von Nord- und Südamerika bis nach Europa spannt, gewillt ist sich gegenseitig zu stärken, um gemeinsame Standpunkte durchzusetzen. Und das CPAC-Meeting 2025, bei dem Trump eine Grußbotschaft beisteuerte, darf als Machtdemonstration angesehen werden, die zeigt, wer aller an der Seite europäischer Rechtsextremer steht.
Die neue rechtsextreme Internationale
Denn auch wenn es manche vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten hätten, deutsche und österreichische rechte Kader sind inzwischen global bestens vernetzt. Der „Außenminister“ der FPÖ, Harald Vilimsky, hat sich zu einem wichtigen Strippenzieher entwickelt und orchestriert von Brüssel aus die Entwicklung dieser neuen „rechtsextremen Internationale“ für den deutschsprachigen Raum maßgeblich mit.
Die herausragende Rolle der FPÖ wird auch am CPAC-Meeting ersichtlich, wo gleich fünf prominente Repräsentant:innen mitwirkten – nach den ungarischen Gastgebern die weitaus größte nationale Delegation. Neben FPÖ-Chef Herbert Kickl war auch FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, der FPÖ-EU-Abgeordnete Harald Vilimsky, die FPÖ-Abgeordnete Barbara Kolm und der FPÖ Propagandist Gerald Grosz vor Ort dabei.


Über ihren EU-Abgeordneten Georg Mayer ist die FPÖ auch im EU-Parlament in Südamerika-Agenden involviert, sitzt er doch in der Delegation Europa-Lateinamerika und in der Delegation für Beziehungen zu den Ländern der Andengemeinschaft (Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru). Harald Vilimsky wiederum ist eines von 79 vollwertigen Mitgliedern im EU-Parlamentsausschuss für auswärtige Angelegenheiten.
Was passiert auf linker Seite?
Auf linker Seite wird dem bislang bedauerlicherweise wenig entgegengebracht. Insbesondere die Achse Südamerika-Europa, die stets links dominiert war und mit diversen Zirkeln von Linksparteien und linken Staatschefs ihre Agenda umsetzen konnte, wie dem 1990 gegründeten „Sao Paolo Forum“ oder der „Puebla-Gruppe“ rund um Lula da Silva, ist in den letzten Jahren mehr als brüchig geworden.
Nennenswerte Aktivitäten dieser traditionellen Strukturen sind aktuell nicht zu beobachten. Das mag am Abgang von starken Persönlichkeiten auf südamerikanischer Seite wie Evo Morales, Hugo Chavez und Pepe Mujica liegen, es liegt aber auch am Fehlen eines gemeinsamen Gegenkonzepts zum rechtsextremen Narrativ. Und es liegt an einem geeinten oder zumindest abgestimmten Gegenüber auf europäischer Seite.
Dabei wären die organisatorischen Strukturen, etwa über das Karl-Renner-Institut in Österreich, die Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland oder Gewerkschaften, durchaus vorhanden. Die globale Vernetzung und vor allem die wechselseitige Stärkung über Kontinente hinweg müsste nur mit der gleichen Vehemenz & Konsequenz als zentrales Anliegen der Linken erkannt werden. Und genau hier ist bislang wenig zu erkennen.
Quellen
https://www.theguardian.com/world/2021/oct/21/chile-jose-antonio-kast-presidential-election-far-right
https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/kolonialismus-rechtsextreme-vox-will-spaniens-zivilisierende-rolle-schuetzen
https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2023/05/hispanic-american-racism-white-supremacy/674081
https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2023/05/hispanic-american-racism-white-supremacy/674081
